Antrag auf
Mitgliedschaft.
Die minimalen
Anforderungen, die die Föderation stellt, basieren auf der psychoanalytischen
Theorie und Therapie, wie sie Sigmund Freud entwickelte und andere
weiterführten, d.h. auf der Erkennung und dem Verständnis unbewußter psychischer
Vorgänge, der therapeutischen Anwendung in der klinischen Arbeit auf Grundlage
der Prinzipien von Übertragung, Widerstand und Gegenübertragung wie auch dem
Gebrauch der psychoanalytischen Theorie in der Forschung zum Verstehen des
Menschen und menschlicher Bezogenheit.
Der IFPS können
psychoanalytische Gesellschaften beitreten, deren Mitglieder über folgende
Qualifikationen verfügen: ein vollendetes Medizin- oder Psychologiestudium
(oder ein äquivalenter Studiengang) und eine mindestens dreijährige
Zusatzausbildung in Psychoanalyse. Die Ausbildung muß von einer persönlichen
Analyse (mindestens 300 Sitzungen, drei Sitzungen wöchentlich) begleitet
werden. Sie muß über ein Curriculum mit mindestens dreijähriger theoretischer
und praktischer Ausbildung verfügen. Sie muß supervidierte psychoanalytische
Sitzungen mit mindestens zwei verschiedenen Supervisoren beinhalten.
Die
Gesellschaft muß eine ihr angegliederte Ausbildungseinrichtung (Institut)
haben, die seit mindestens sechs Jahren existiert und mindestens sechs
Lehranalytiker, sechs Kontrollanalytiker und sechs Fakultätsmitglieder hat
Kontakt: Sonia
Gojman Ph.D., Generalsekretärin, PO Box 12788,